Volleyball - Damen 1 – Niederlage trotz deutlicher Leistungssteigerung

(Bilder: Romy Reinl, Janina Ungeheuer, Rebecca Fink)

Vor heimischer Kulisse und vielen Zuschauern bestritten die Damen 1 der TG Naurod letzten Sonntag ihr drittes Saisonspiel, dieses Mal gegen einen bereits bekannten Gegner aus der Oberliga, die TG Wehlheiden. Nach einer guten Trainingswoche war man super vorbereitet und ging auch motiviert ins Spiel. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung stellte man die gegnerische Mannschaft vor einige Herausforderungen. Die Zuschauer sahen ein spannendes Spiel, in dem Naurod phasenweise wie der klare Sieger aussah. Leider konnte das Niveau nicht gehalten werden, was die Wehlheidenerinnen sofort ausnutzten. So verloren die Nauroder Damen leider 3:1, was dem Spielverlauf und dem Auftreten der Mannschaft leider nicht unbedingt gerecht wird – es wäre wirklich mehr drin gewesen.

 

Mit einem vollständigen Kader traten die Damen 1 ihr Heimspiel an. Nur Co-Trainerin Katja Freund fehlte, weshalb Trainer Oli dieses Mal auf sich alleine gestellt war.

 

Im ersten Satz startete Anna im Zuspiel, Janina und Caddy auf Außen, Vanessa „Rudi“ und Vanessa „Willi“ auf der Mitte, Nadine auf Diagnonal und Marianne wie gewohnt als Libera. Naurod fand gut ins Spiel und setzte die Gastgeber mit gezielten Angriffen, Lobs und guten Aufschlägen unter Druck. So konnten die TGN-Damen schnell in Führung gehen und diese auch bis zur Mitte des Satzes ausbauen. Einige unnötige Eigenfehler und starke gegnerische Aufschläge und damit verbundene Fehler in der Annahme sorgten dann jedoch dafür, dass Naurod in einen Rückstand geriet. Leider konnte auch der Doppel-Wechsel von Caro und Beccy für Nadine und Anna den Lauf von Wehlheiden nicht verhindern, sodass der Satz schneller als erwartet doch noch an die Gäste ging.
 

 

Mit einem Wechsel von Cini für Vanessa „Willi“ auf der Mitte begann man den 2. Satz erneut mit viel Druck. Für jeden in der Halle war in diesem Moment offensichtlich, zu was Naurod tatsächlich in der Lage wäre, wenn es mal sein Potential ausschöpfen würde. Nach kurzer Zeit waren die Gastgeberinnen mit beinahe zehn Punkten in Führung. Wehlheiden versuchte mit einigen Wechseln nochmal ranzukommen, was jedoch nur bedingt gelang. So gewannen die Nauroderinnen diesen Durchgang überzeugend.
 

Mit diesem Schwung wollte man nun auch den 3. Satz beginnen. Jedoch konnte an die Leistung nicht so angeknüpft werden wie erhofft. Dennoch entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Aber auch hier sorgten Eigenfehler, Unsicherheiten in der Annahme und Abspracheprobleme bei gelegten Bällen, dass Naurod in den Rückstand geriet und an Selbstvertrauen verlor. Der Wechsel von Romy für Janina auf Außen und erneut von Caro und Beccy für Nadine und Anna konnten den Abstand zwar verringern, den Satzgewinn von Wehlheiden aber nicht mehr verhindern.
 

 

Verunsichert durch den Verlauf verloren die Gastgeberinnen im 4. Satz schnell den Anschluss und mussten von Beginn an einem großen Abstand hinterherlaufen. Naurod machte zwar immer wieder gute Punkte und kämpfte um jeden Ball. Dennoch konnte der Vorsprung von Wehlheiden nur verringert und nie ganz eingeholt werden. Die Gäste hatten nun Aufwind und ließen sich den 4. Satz nicht mehr nehmen.

 

Zusammenfassend muss man sagen, dass die TGN-Damen alle Chancen hatten, hier für einen anderen Spielverlauf zu sorgen. Diese wurden jedoch nicht ausreichend genutzt. Nur phasenweise konnte die Leistung voll abgerufen werden. Dennoch haben sich die Nauroderinnen gut verkauft, was Hoffnung für die vielen kommenden Spiele macht. Jetzt gilt es, die Spielpause zu nutzen und an der eigenen Konstanz und dem Selbstvertrauen zu arbeiten.

 

 

Es spielten für die TG Naurod: Anna Kreusel und Rebecca Fink (Zuspiel), Nadine Tietz und Carola Zeig (Diagonal), Marianne Falasch (Libero), Cathrin Wolf, Romy Reinl und Janina Ungeheuer (Außenangriff), Vanessa Rudolph, Vanessa Wilhelmi und Cinja Polenske (Mittelangriff). Coach Oliver Pelkner


 

TG Naurod – TG Wehlheiden
(19:25, 25:19, 22:25, 19:25)


Drucken   E-Mail