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DSW Darmstadt - TG Naurod 1:3 (17:25, 21:25, 25:16, 23:25)


Im Spiel Dritter gegen Vierter können die Nauroder Herren ihren ersten Sieg gegen den, mit zwei ehemaligen Zweitligaspielern, hochkarätig besetzten DSW Darmstadt feiern und somit in der Tabelle an Darmstadt vorbeiziehen. Fertigte Simon Forster die Nauroder im Hinspiel noch fast im Alleingang ab hatte er an diesem Tag kein glückliches Händchen.

Bereits in den Spielen gegen die hoch gehandelten Hanauer und den Klassenprimus Kriftel 2 konnten die Nauroder beweisen mittlerweile mit den Hochkarätern der Liga mithalten zu können. Laut Coach Seel "bestätige der Sieg gegen Darmstadt somit unsere aufsteigende Tendenz". Mussten die Nauroder letzte Saison noch am letzten Spieltag um den Klassenerhalt bangen, findet man sich mittlerweile im oberen Tabellendrittel wieder. Ein Umstand der vor der Saison, mit einer mäßigen Vorbereitung und vielen langfristig verletzten Spielern, nicht unbedingt zu erwarten war.

Mit erneut ausgedünntem Kader, starteten die Nauroder direkt mit einer 5 Punkte Führung in den ersten Satz. Durch eine sehr geringe Fehlerquote, super Annahme, nahezu perfekte Ballverteilung und intelligenten Angriffen stand es nach Sätzen schnell 0:1 für Naurod.
Auch im zweiten Satz konnten die Herren 1 an diese Leistung anknüpfen.
Auch wenn der zweite Satz sich etwas ausgeglichener gestaltete konnten sich die Nauroder am Ende, auch auf Grund vieler verschlagener Angaben des Gegners, durchsetzen und auf 0:2 erhöhen.
Ungewohnt konstant starteten die TGN Herren auch in den dritten Satz. Doch die Verletzung des Nauroder Diagonalangreifers Fabian Pilz brachte die Mannen der TG Naurod komplett aus dem Tritt. Zum Glück konnte der einzige Auswechselspieler und ebenfalls Diagonalangreifer Felix Wagenknecht die Position 1 zu 1 ersetzen. Dennoch war die Verunsicherung der Mannschaft zu groß um Darmstadt in diesem Satz nochmal gefährlich zu werden.
Hatte man in den letzten 2 Spielen am Ende jeweils noch den Sieg verschenkt wollten die Volleyballer aus Naurod den vierten Satz unbedingt für sich entscheiden. Dennoch gestaltete sich der Satz zunächst sehr ausgeglichen. Durch eine gute Endphase konnten sich die Nauroder schließlich auf 19:24 absetzen. Doch bereits wie in den 2 Spielen zuvor brach die Leistung unerklärlicherweise auf einmal komplett weg, so dass Darmstadt auf 23:24 herankam. Auch die Auszeiten von Trainer Seel halfen nicht das Ruder herumzureißen. Mit einem Angriff von Routinier Simon Forster der von der Netzkante im aus landete zitterten die Nauroder sich letztendlich doch noch zum nicht unverdienten Sieg.

Einen falen Beigeschmack hatte die Partie indes zudem noch. Leider wiederholt gelang es dem HVV nicht einen Schiedsrichter für das Spiel zu stellen, so dass man improvisieren musste. Sehr schade wenn man bedenkt das die Vereine zu diesem Zweck vor Saison eine auf diesem Niveau nicht unerhebliche Summe überweisen müssen.

Die netterweise eingesprungene Dame machte, trotz eines phasenweise recht hitzigen Spiels, indes einen guten Job.

 

Das nächste Spiel bestreiten die Nauroder gegen den Vfl Goldstein. Ein Gegner mit dem man sich bereits in der Landesliga immer wieder enge Gefechte lieferte.

   
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