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Volleyball - Herren I holt in spannendem Match gegen Kriftel einen Satz

Intro: Die Herren I lieferten sich am Sonntag (12.) im Auswärtsspiel gegen TuS Kriftel ein spannendes Match, unterliegen jedoch am Ende mit 1:3.

Da geht noch mehr für Naurod. Das ist das Ergebnis des siebten Spieltags in der hessischen Oberliga. Ein Sieg wäre für die Jungs der TGN nötig. Und gegen den Tabellensiebten Kriftel standen die Chancen nicht schlecht. Insbesondere auch, da das Team von Trainer Martin Peilstocker gut aufgestellt ist.

Zum Auftakt des ersten Satzes sichert sich Naurod gleich den ersten Punkt. Beide Teams spielen sich warm und begegnen sich auf Augenhöhe. TuS Kriftel zeigt gute Blockaktionen – die Nauroder Jungs antworten mit einer soliden Abwehr. Eine einarmige Abwehraktion von Lennart Schmitt-Gehrke und der daraus resultierende Angriff von Tom Bee auf die gegnerische lange 1 sorgen für den Spielstand 6:6.

Nach dem ausgeglichenen Start gerät das Nauroder Team unerwartet ins Wackeln: Im Angriff können die Jungs mit den grauen Trikots nicht mehr ausreichend Druck aufbauen. Die Gegner gewinnen an Vorsprung. Ein schöner Block von Mika Höhne bringt bei 8:12 zwar das Aufschlagsrecht für Naurod zurück, doch die Gegner sind ausdauernd. Schon jetzt wird deutlich: Es ist eines der Spiele, bei dem die Teams um jeden Fall kämpfen müssen. Um das Team zu motivieren, ruft Trainer Martin Peilstocker bei 9:19 zur zweiten Auszeit zusammen. Diese wird vom Gegner mit „Krisensitzung“ kommentiert – vielleicht zu Recht? Naurod muss jetzt nochmal aufdrehen.

Gesagt, getan. Gezielte Angriffe, gute Blockaktionen und zwei Gastgeschenke von den Gegnern helfen, um ein wenig aufzuholen. Letztendlich reicht es im ersten Satz aber nicht, um wirklich gefährlich nah an die Kriftler heranzukommen. Spielstand 16:25 – so leicht sollte man es der TuS hier nicht machen.

Mehr Druck im Angriff, mehr Schnelligkeit in der Abwehr

Für den zweiten Satz müssen also härtere Angriffe und schnelle Abwehraktionen her. Nach dem ersten Aufschlag durch Zuspieler Marco Vourliotis geht der erste Punkt durch einen Blockabpraller an die TuS. Aber das können die Nauroder Jungs auch: sie antworten mit einer schönen Annahme und einem angeschlagenen Block durch Andreas Böhmer. Und auch der Block ist wach: Tobias Franz, Mika Höhne und Raphael Lacko liefern tolle Blockaktionen, sodass es nach den ersten zehn gespielten Punkten 6:4 für Naurod steht. Das Ziel, mit Angriffen Druck aufzubauen, scheint zu gelingen. Es gibt deutlich mehr Angriffe über die Mitte. Auch ein gut platzierter Angriff von Andreas Böhmer auf die lange 5 zwingt die Gegner beim Spielstand 10:7 zur Auszeit. Dass eine Auszeit nicht immer nützt, zeigt die TGN direkt mit dem nächsten Punkt. Trainer Martin Peilstocker ballt die Faust und feuert die Jungs von der Seite mit „Sehr gut – weiter, weiter, weiter“ an! Und weiter trifft Naurods Nummer 15, Andreas Böhmer, das Feld. Erfreulicher Zwischenstand: Naurod führt mit 13:7.

Doch auch die Gegner zeigen, dass sie noch da sind, holen kontinuierlich auf und erspielen sich die Führung von 16:17. Die Nauroder Abwehr wackelt, der Block ist zu spät. Der Spielstand zwingt den Nauroder Trainer bei 17:20 zur Auszeit. Jetzt heißt es nach langer Führung Aufholjagd. Diese scheint für einen Moment zu gelingen (21:24), letztendlich unterliegen die #niceboysnaurod im zweiten Satz aber mit 22:25.

Jeder Punkt zählt

Das Nauroder Team startet mit Kapitän Marco Vourliotis, den Mittelblocker Mika Höhne und Simon Volkmer, den Außenspielern Andreas Böhmer und Raphael Lacko und Diagonalspieler Anatoli Gyonov (10) in den dritten Satz. Dieser wird eröffnet durch einen knapp einminütigen Ballwechsel – und dem Gewinn des ersten Punkts für die TGN. Ein gutes Zeichen?

Wie auch die ersten beiden Sätze starten die Mannschaften ausgeglichen. Deja vu: es steht erneut 6:4 nach den ersten zehn gespielten Bällen. Um dabei jeden Punkt mitzunehmen, verschiebt Raphael Lacko auch mal Trennwände. Als der Ball droht an den Vorhang zu fliegen, er schiebt ihn weg, sodass Andreas Böhme den Ball im Spiel halten kann.

Und dennoch gehen die Jungs in den roten Trikots auf der anderen Seite wieder in Führung (8:11). Auch der dritte Aufstellungsfehler durch die Nauroder Jungs trägt mit zum Vorsprung bei. Kriftel baut seine Führung aus (9:15). Jetzt heißt es nochmal aufdrehen!

Punkt für Punkt kämpft sich die angereiste Mannschaft voran und erzielt den bei 16.16 den Ausgleich – und das, obwohl der 1. Schiri den eindeutigen Doppelfehler nicht abpfeift. In einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen geht es weiter. Immer wieder gelingt Naurod der Ausgleich. Jetzt heißt es dranbleiben und auch beim Rückstand von 21:23 nicht aufgeben. Dass man hier noch nicht nach Hause fahren möchte, ist deutlich: Die TGN holt zum 24:24 auf, überholt die Gegner und den dritten Satz nach Hause. Auf geht’s in den (hoffentlichen) Tie Break.

Was ist noch drin, Naurod?

Zu Beginn des vierten Satzes zeigen zunächst aber die Kriftler, dass sie heute einen Heimsieg feiern wollen. Erst ein Aufschlagfehler der Gastgeber bringt Naurod beim 1:8 den ersten Punkt. Doch leider hält die Fehlerserie weiter ein. Tobias Franz kehrt nochmal als Diagonalspieler aufs Feld zurück. Auch bei den Gegnern wird gewechselt. Von dem Doppelwechsel zeigen sich die Nauroder unbeeindruckt. Sie geben alles, dass der Rückstand wieder schrumpft (10:13). Auch wenn sich die Mannschaften nichts schenken, ist es schwierig, stets gegen einen Rückstand anzuspielen (12:17). Von Aufgeben kann in der Halle aber nicht die Rede sein: Ein schöner gelegter Ball von Raphael Lacko weist die Richtung (16:20). Wer zeigt jetzt in der heißen Phase die stärkeren Nerven?

Naurod rückt vor, Kriftel nimmt erst mal eine Auszeit (18:20). Der anschließende Monsterblock von Mika Höhne und Raphael Lacko führt die Jungs zum Ausgleich von 20:20 und weiter zum 23:23. Was ist hier noch drin?

Die TuS Kriftel erhält den Satzball – und leider gelingt es ihnen, sich durchzusetzen. Spielstand und Endergebnis: Die TGN verliert im vierten Satz 23:25. Die Jungs haben aber gezeigt, mit welcher Willensstärke und Biss sie immer wieder aufholen. Hier geht also noch mehr für die nächsten Spiele!


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