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TGN Ebike Touren 2023 - Tour 05 am 23.05.2023

Bange Blicke zum Himmel, kennzeichneten wohl das Verhalten der meisten Rudelbikenden am Dienstag Nachmittag. Dunkle Wolken zogen über Nauerd hinweg und ließen berechtigte Zweifel aufkommen, ob die Tour überhaupt stattfinden kann. Doch das Regenradar war sich sicher: Am frühen Abend bleibt es trocken. Am Ende vertrauten fast alle darauf und so fand sich pünktlich um 18:00 Uhr wieder eine Gruppe mit 9 Radelnden am Sportplatz KKH ein. Richard übernahm dieses Mal die Rolle des Guide, weil Jörg  (vermeintlich) noch in Hamburg weilte.

Die Guides hatten die Strecke am Freitag zuvor schon einmal getestet und sie in einem sehr ordentlichen Zustand vorgefunden. Offen war aber die Frage, was die Unwetter der vergangenen Tage angerichtet hatten. Die asphaltierten Wege hoch zum Erbsenacker hatten erwartungsgemäß nichts abbekommen. Und auch der anschließemde Waldweg durch das Rambachtal war in einem guten Zustand.
Hier schloß sich, unbemerkt von den meisten in der Gruppe auch noch Guide Nr. 2 der Gruppe an. Nach der überpünktlichen Rückkehr aus Hamburg konnte Jörg die Gruppe noch einholen und sich hinten einreihen.

Bei der Fahrt durch die Felder im Norden von Rambach schauten dann schon die ersten Sonnenstrahlen durch die immer noch dichten Wolken. Durch den Johannisgraben ging es hinunter ins Goldsteintal. Dann war die erste stramme Steigung zu bewältigen. Entlang des Schützenhausbach ging es hinauf zum Bahnholzer Kopf, an der Melibocus Eiche vorbei bis zum Opelbad. Zum Schwimmen war es aber noch zu kalt. Deshalb ging es direkt weiter bis zum Monopteros auf dem Neroberg. Als die Gruppe aus dem Wald heraus kam, zeigte sich nicht nur das erwartete Prachtpanorama über Wiesbaden, sondern auch noch ein strahlendblauer, fast wolkenloser Himmel. Was für eine Gelegenheit für die verdiente Halbzeitrast.

Alle genossen den Moment und Richard hatte seine liebe Mühe, die Gruppe nach dem Ende der Pause wieder vollständig auf's Rad zu bekommen. Am Kletterwald vorbei ging es hinunter in den Rabengrund. Danach warteten gleich mehrere Herausforderungen auf die Gruppe. Der lange Anstieg zur Würzburg und dann entlang des Taunushauptkamms beinhaltete einige knackige Steigungen. Die ganz steilen Stücke ware aber immer realtiv kurz, so dass es auch imemr eine Gelegenheit zur Erholung zwischendrin gab. Auf diesem Abschnitt waren aber auch die Wege noch nicht überall vollständig abgetrocknet. Es gab einige rutschige Stellen bei der die volle Aufmerksamkeit gefordert war.

Über den Köglerweg und den Brücherweg ging es hinauf bis zum Trockenbornweg. Und immer wieder erlaubten größere Lichhtungen einen traumhaften Panoramablick bis weit hinein in die Pfalz. Der Trockenbornweg machte dann allerdings seinem Namen keine Ehre. Um sicher an der ein oder anderen Schlammpfütze vorbei zu kommen zogen einige Mitglieder der Gruppe das sicher Schieben ihres Rades vor.

Zum Abschluss sollte der Weg noch einmal rund um den Kellerkopf führen. Allerdings nicht über einen der bekannten Hauptwege, sondern über einen weniger bekannten Weg, der westlich des Kellerkopf auf halbe Höhe herum führt. Ein Mischung aus Wald- und Wiesenweg der sich aber gut befahren lässt. Der endete dann am Kellerskopfweg. Über diesen führte eine traumhafte Abfahrt auf sicherem Asphalt bis zur Niedernhausener Strasse. Das letzte Highlight der Tour.

Über Erbsenacker und Himbeerweg wurde dann der kürzeste Weg in Richtung Weisses Ross genommen um pünktlich um 19:59 Uhr den Einkehrschwung, dieses Mal mit allen Teilnehmern der Tour, starten zu konnen.


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