Endlich wunderbares Fahrradwetter: Trocken und Temperaturen um die 20 Grad. Dazu eine Prognose, die schon Tage vorher stabil war. So lieben es die Rudelbikenden der TGN und so war es keine Überraschung, dass sich mit 14 Teilnehmern wieder eine große Gruppe zum zeitlich vorverlegten Treffpunkt um 17:30 Uhr an der KKH eingefunden hat.
Zum nördlichsten Punkte der Saison sollte es heute gehen. Zum Start machten wir einen Abstecher in die wilden Wege des "Hellenbergviertels", des Gebiets zwischen L3027 und B455. Ein kurzes Stück auf der L3027 und schon erwartete un sder erste klenien Trail der uns auf den Mittleren Theistalweg führte. Eine sehr relaxte Abfahrt endete am Niedernhausener Waldsee.
Von dort ging es dann tendenziell eher bergauf bis heran an die A3. Rund 3 km lang begleitete uns das sonore Brummen des Verkehrs, das aber durch die Bewaldung angenehm gedämpft wurde. Vorbei an Niederseelbach nahmen wir die Nordflanke des Lenzenbergs in Angriff. Ein knackiger Anstieg mit insgesamt 5 echten Serpentinen. Den Gipfel selbst ließen wir aber links liegen und freuten uns auf die Halbzeitrast auf der Siebenkippelstrasse.
Die Siebenkippelstrasse ist eine Weg der sehr exakt auf einem Grat verläuft der Taunusstein von Idstein trennt. Er onduliert, allerdings mit einer deutliche Tendenz nach unten. Ein herrliches Erlebnis und immer wieder die Spannung: Reicht der Schwung der aktuellen Abfahrt für den nächsten Anstieg aus.
Am Gewerbegebite IDstein Süd endet zwar die Siebenkippelstrasse, aber noch lange nicht die angenehme Abfahrt. Noch fast 8km lang rollt es von ganz alleine. Der Weg von Idstein nach Königshofen hat zwar nur ein geringes, dafür aber sehr stetiges Gefälle.
Von Königshofen ging es dann nur noch über die klassische Route über den letzten Kippel des Tages zurück nach Naurod - direkt ins Wiesse Ross.



