Herren 1 - FTG Frankfurt: Knapp vorbei ist auch daneben

Nach langer Vorbereitung war es endlich soweit. Der erste Spieltag in der Landesliga stand an. Unser Gegner war FTG Frankfurt. Wir kannten diesen Gegner bereits aus der Bezirksoberliga. Von vielen Mannschaften aus der Landesliga wurde FTG als Meisterschaftsfavorit gehandelt. Das hat uns aber nicht weiter beeindruckt, denn wir wollten selbstbewusst auftreten und unser Spiel durchziehen.

Der erste Satz wurde angepfiffen und wir starteten sehr nervös. Die Annahme war zunächst überhaupt nicht stabil. Auch im Angriff landete der Ball oft im Block. Die Aufschläge waren ebenfalls zu lasch oder gingen ins Aus. Irgendwie hatte man das Gefühl, dass wir im Kopf noch nicht ganz da waren. Schnell lagen wir im Rückstand. Doch so leicht wollten wir uns nicht geschlagen geben und erhöhten langsam die Schlagzahl. Leider wurde der Schalter zu spät umgelegt und wir verloren den ersten Satz mit 25:21.

 

Im zweiten Satz waren alle von Anfang an auf Betriebstemperatur. Der Gegner hatte erhebliche Probleme mit unseren Aufschlägen und die gegnerischen Angriffe landeten öfters im Aus oder wir haben sie geblockt. Wir hatten einen Vorsprung von über sechs Punkten. Da spielt es sich auch leichter. Der Gegner kam dann Ende des Satzes wieder heran. Plötzlich wurden wir wieder alle sehr nervös. Doch auch hier konnten wir mit einer kleinen Aufschlagsserie auf den Libero Punkte holen. Wir gewannen den Satz mit 19:25.

Für den dritten Satz haben wir alle keine Erklärung. Zu Beginn des Satzes haben wir ordentlich verkackt. Auszeiten und Wechsel brachten nichts. Mitte des Satzes haben wir verkackt und dann endlich zum Ende des Satzes … haben wir auch verkackt. Wir verloren mit 25:6.

Vor dem vierten Satz kam die klare Ansage. Der dritte Satz sollte aus den Köpfen gestrichen werden. Jetzt müssen wir nochmals angreifen. Es war ein harter Kampf. Wir wollten unbedingt den Tie-Break erreichen, FTG Offenbach dagegen wollte unbedingt den Sack zu machen. Zum Schluss hatten wir allerdings die Nase vorn, da FTG die Bälle schön ins Aus geschlagen hat.

Im fünften Satz sah es lange Zeit gut aus, bis sich wieder einige Fehler einschlichen. Im Angriff schafften wir es nicht den Ball tot zu machen und somit hatte FTG Zeit den Gegenangriff aufzubauen. Schade, manchmal sind es wirklich nur kleine Fehler bzw. zwei Punkte die entscheiden können. Wir verloren den fünften Satz 15:13.

Wir haben uns gut verkauft. Trotz Niederlage haben wir einen Punkt geholt. Wir wären gerne anders in die neue Saison gestartet, aber manchmal ist es eben so. Außerdem sieht man sich immer zwei mal und dann schauen wir mal.