Volleyball - Herren 1 (8.Spieltag)

 

You know what it is - red and yellow

Eine lange Winterpause ohne Volleyball ist irgendwie doof. Selbstverfreilich haben wir die Pause genutzt, um uns auf die Rückrunde anständig vorzubereiten.

Frühzeitig starteten wir im neuen Jahr mit den ersten Trainingseinheiten. Beim Winterturnier in Frankfurt auf der Zeil (Goethestr.) belegten wir den ersten Platz. Die „Rocky“- Sonderschicht mit Tom am letzten Sonntag bei 0 Grad auf dem Sportplatz in Naurod war ebenfalls sensationell. Wir waren alle fit wie ein Turnschuh. Umso mehr freuten wir uns, dass wir endlich wieder pritschen, schlagen und baggern durften. Heute mussten wir gegen unseren Lieblingsgegner Hochheim und gegen „Thorsten & Co“. – der TV Bommersheim II ran.

Der erste Satz ist schnell erzählt. Fast keine Eigenfehler auf unserer Seite, die machte Hochheim.
Der Angriff  - 1. Welle - schlug öfters beim Gegner ein und falls ein Doppelblock in der Mitte gestellt wurde, kam das Zuspiel auf außen. Die Angriffe der Hochheimer wurden geblockt oder waren für unsere Abwehr kein Problem.
Wir gewannen den ersten Satz mit 25:13.

Der zweite Satz war niederschmetternd – aus Hochheimer Sicht. Es hatte etwas von einem Trainingsspielchen.
Alles funzte bei uns wie ein Uhrwerk. Annahme, Zuspiel, Angriff, Klick-Klack … Boooom.
Acht Punkte haben wir ihnen geschenkt.

Im dritten Satz war dann endlich ein Aufbäumen von Hochheim zu spüren. Sie lagen sogar zwei Punkte vorne.
Völlig unbeeindruckt hiervon, holten wir die Punkte wieder auf und in der Schlussphase erhöhten wir kurzzeitig das Tempo und gewannen den Satz 25:20.

Die Revanche für den Zittersieg 3:2 in Hochheim ist uns gelungen. Diesmal haben wir eindrucksvoll bewiesen, wie wir Volleyball spielen können, wenn am Vortag keine Geburtstagsparty gefeiert wird. Prost!

Das zweite Spiel war gegen Bommersheim II. Auf dem Papier ein schwieriger Gegner, da sie auf dem dritten Tabellenplatz standen. Wir sind allerdings Erster, also erwartet man von uns auch hier einen Sieg.

Der erste Satz wurde vom sehr strengen professionellen Hochheimer Schiri angepfiffen. Von Anfang an machten wir ordentlich Druck. Thomas verteilte die Bälle nach Belieben und die Angreifer prüfgelten die Bälle ins gegnerische Feld. Bommersheim II hatte erhebliche Probleme mit unseren starken Angabeserien. Wenn dann mal ein Angriff aufgebaut werden konnte, stand auch schon unser Block da. Ein einseitiger erster Satz endete 25:11.

Der zweite Satz war etwas spannender. Bommersheim II war endlich im Spiel. Unsere Angriffsbälle wurden öfters geblockt. Das kannten wir vorher nicht. Etwas Unruhe machte sich breit. Die Annahme war nicht mehr so stabil und auch der Angriff versuchte es mit Lobs, anstatt mit harten Schlägen. Auch die zweiten Bälle, die Thomas ins Zentrum legen wollte, wurden geblockt. Der Gegner motivierte sich an solchen Aktionen und gewann verdient den zweiten Satz mit 18:25.

Jetzt bloß nicht verrückt machen lassen. Im dritten Satz finden wir zu alter Stärke zurück. Es starrten uns auf der anderen Seite des Feldes einige rote Köpfe an. Wir wussten also, dass der zweite Satz viel Kraft gekostet hat und Bommersheim II aus dem letzten Loch pfiff. Wir spielten wieder mehr über die Mitte und es schlug wieder öfters ein. Auch unsere Blockaktionen waren wieder von Erfolg gekrönt. Bei einer Spielszene wurde der Ball von Icke so geil geblockt, dass der Ball noch vor dem Gegner den Hallenboden berührte.
Wir gewannen den dritten Satz mit 25:14.

Im vierten Satz wollten wir dann den Sack zumachen. Weihnachten ist vorbei und wir hatten auch nicht vor Punkte zu verschenken. Es waren wieder schöne Spielzüge dabei und als dem Gegner nichts mehr einfiel, spielte dieser einen Aufsteiger, der aber leider gegen unseren Nauroder Dreierblock keine Chance hatte. Bommersheim II fügte sich dem Schicksal, als plötzlich doch nochmal Unruhe aufkam.

Es war wieder eine packende Szene am Netz.
Eine Rettungsaktion von Alex mit der Faust, die vom Schiri als gehobener Ball abgepfiffen wurde.
Alex zeigte dem Schiri unmissverständlich, dass diese Entscheidung falsch ist.
Italienisches Temperament trifft auf Mann ohne Gnade mit Trillerpfeife. Ende vom Lied war, das ein Mitglied vom Camorra-Clan mit gelb rot vom Platz gestellt wurde. Da macht es sich bezahlt, dass wir mittlerweile einen starken Kader haben und gleichwertigen Ersatz mit Oli aufs Spielfeld schicken konnten.
Ach so, nach fünf Minuten endete dann auch der vierte Satz mit 25:15.

Sechs Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten, 200 Ballpunkte im Plus. Wir haben noch fünf Spiele vor der Brust und sind immer noch hungrig. HURRA !!!

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