Volleyball - Herren1 (7.Spieltag)

Start in die Rückrunde

So kurz vor Weihnachten mussten die Nauroder nochmals gegen einen alten Bekannten ran. Es ging zum Spitzenspiel nach Kalbach – Teil 2, Fortsetzung des Abenteuers „Herr der Bälle“. Im Teil 1 mussten wir eine Niederlage einstecken. Allerdings hatten wir uns geschworen, es diesmal besser zu machen. Im Vorfeld wurde nicht viel über das Spiel gesprochen. Das bringt Unglück! Mental wusste aber jeder, was die Stunde geschlagen hat und wo der Frosch die Locken hat. 

Der erste Satz begann sehr temporeich. Die Annahme war stabil und Teddy konnte die Bälle schön für den Angriff verteilen. Das Spiel war zunächst ausgeglichen, da auch die Angriffe der Kalbacher durch kamen. Unsere Abwehr schaffte es allerdings, sich sehr schnell auf die Angriffe des Gegners einzustellen. Wenn der Ball öfters an einen bestimmten Punkt einschlägt, dann stellt man sich einfach mal da hin. Einfach gesagt von einem Mittelblocker, aber was die Hobbits da hinten wieder geleistet haben, ist schon sehr stark.
Ein guter Angriff und eine starke Abwehr gewinnen den ersten Satz mit 21:25. 

Im zweiten Satz war die Mentalität gefragt. Wir lagen einige Punkte zurück und konnten uns aber mit der nötigen Gelassenheit Punkt für Punkt wieder heran arbeiten. Ein anderer Tag, ein anderer Gegner und wir wären vielleicht wieder in Hektik geraten. Diesmal lief es aber. Wir konnten mit druckvollen Angaben einige Punkte erzielen, da die Annahme der Kalbacher nicht so gut stand. Im ersten Teil des Abenteuers „Herr der Bälle“ – in der Feste Naurod - hatten wir da noch erhebliche Probleme und verloren zahlreiche Punkte. Trotz einer kleinen Punkteführung wurde es zum Schluss nochmals richtig spannend. Kalbach holte die Punkte wieder auf und wir benahmen uns wieder wie Hühner im Hühnerstall. Hektik kam auf und es wurde mit dem Schiedsgericht gehadert. Was macht man da? Eine Auszeit nehmen und erst mal runter kommen.
Tatsächlich, die Auszeit hatte etwas gebracht. Wir erzielten die letzten Punkte und gewannen den zweiten Satz mit 22:25.

Im dritten Satz lagen wir sofort einige Punkte vorne. Bei Kalbach lief nichts mehr zusammen.
Sie waren gebrochen. Jetzt bloß nicht nachlassen. Ganz im Gegenteil, wir hielten unser Niveau.
In diesen Momenten haben wir konsequent unser Ding durchgezogen. Wir wollten Kalbach nicht das Gefühl geben, dass mit Kampf noch etwas geht. Es gibt Sätze, die können auch nach einer Führung von 11:19 verloren gehen. Das haben wir im Hinspiel gesehen. Wir hatten heute allerdings kein Erbarmen und gewannen den dritten Satz hochverdient mit 13:25. Yeah, was sagt man dazu? 0:3 in Kalbach gewonnen.

Jetzt betrachten wir die Tabelle zum Rückrundenstart und haben vier Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten und ein Spiel weniger. Das interessiert uns aber nicht die Bohne, denn es heißt weiter ARBEITEN ARBEITEN ARBEITEN …

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