Zu Besuch bei Nordenstadt

Wenn Sonntag früh der Wecker klingelt, dann ist klar, es ist endlich wieder Spieltag. Auch diesmal waren wieder die üblichen Verdächtigen angeschlagen vom Vortag. Sie haben es aber zumindest geschafft sich den Stempel abzuwaschen, um dem Straftraining zu entgehen. Spielbeginn um 10.00 Uhr? Das ist viel zu früh, um sich ordentlich aufzuwärmen und außerdem muss der Kreislauf erst noch in Schwung kommen. Sollte sich das rächen?

Der erste Satz lief schwierig an. Wir spielten unkonzentriert und waren nicht wirklich im Spielgeschehen drin. Uns unterliefen viele Eigenfehler. Beim Angriff landeten die Bälle im Netz oder beim Blockversuch griffen wir ins Netz. Es war wirklich nicht schön anzuschauen. Ein paar verschlafene Blockaktionen rundeten das Bild ab. So richtig absetzen konnten wir uns mit dieser Leistung nicht. Nordenstadt war immer auf Augenhöhe. Bis zum Stand von 21:21 war es wirklich eine sehr knappe Angelegenheit. Zum Glück konnten wir zum Schluss die big Points machen und gewannen den ersten Satz mit 21:25.

Mit einem blauen Auge nochmals davon gekommen, wollten wir es im zweiten Satz deutlich besser machen. Beim Versuch blieb es zunächst, bis Jimmy Rakete Gehrke eine Aufschlagsserie startete. Mit diesem Punktevorsprung kam dann langsam der Spielfluss wieder. Den Vorsprung konnten wir ohne große Mühe halten und konnten den zweiten Satz mit 19:25 gewinnen.

Der dritte Satz war aus Sicht von Nordenstadt ein Desaster. Was war denn da los? Wir konnten ohne große Angriffsaktionen Punkt für Punkt machen. Auf Seite der Nordenstädter war die Eigenfehlerquote so hoch, dass man nur zugucken und warten musste. Dennoch versuchten wir unser Spielniveau zu halten und konsequent das Tief des Gegners auszunutzen. Endlich kam dann der langersehnte letzte Punkt. Wir gewannen den letzten Satz einstellig 9:25. Der Drops war nach einer Stunde Spielzeit gelutscht. 

Irgendwie war es komisch am Sonntag, um kurz nach 11 Uhr, das erste Bier zu öffnen.
Aber beim zweiten war es wieder gut. Lachend
Danach ging es noch in die Hockenberger Mühle zum Schnitzel essen.

Nächste Woche ist Heimspieltag, dann rocken wir wieder die Feste Naurod.

Es spielten: Oli, Tim, Alex, Ronny, Sepp, Icke, Thomas, Lenni 
 

   
© Turngemeinde 1890 Naurod e.V.