verdient Meister 

Was haben wir in den letzten Wochen gerechnet und diskutiert. Es ging um die Meisterschaft und eins wurde schnell klar, es musste ein Sieg her, um wirklich den Sack zu zu machen. Nun war der große Tag gekommen auf den wir so hin gefiebert hatten. Die Luft knisterte nur so vor Spannung. Hochheim, unser direkter Verfolger, gab genauso Gas beim warm machen wie wir und schon zeigte sich, dass dieses Match kein einfaches werden sollte.
Die Zuschauertribüne füllte sich schon langsam, da ahnte noch niemand, was später dort abgehen sollte.
Als ich meine Ansprache hielt, war klar, wir spielen unser Ding, egal was der Gegner macht, wir spielen nicht mit, wir zwingen ihnen unser Spiel auf.

Der erste Satz gegen Hochheim fing an und "upps" Hochheim spielte geilen Volleyball. So haben wir sie noch nicht spielen sehen. Warum spielen alle immer so extrem motiviert gegen uns? Wir mussten also richtig Gas geben, um
dagegen zu halten. Dies gelang uns auch. In einem hartem Duell, um jeden Punkt, musste jeder Spieler an seine Grenzen gehen. Leider zeigten sich bei uns einige Schwächen, so wurden sinnlos Angaben verschlagen und unser Block war eher ein Schweizerkäse, anstatt eine Betonwand. In der Endphase des Satzes lagen wir zwar vorne, doch Hochheim hatte in diesem Moment die besseren Nerven und holte sich trotz unserer kleinen Führung noch den ersten Satz. Nun wussten wir, dass wir mit weniger Eigenfehlern uns nicht verstecken müssen und mit unserer eigentlichen Form Hochheim schlagen können.

Der zweite Satz lief dann endlich besser für uns. Mit einigen guten Aktionen im Angriff und in der Abwehr konnten wir uns einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Den Vorsprung zu halten war ein hartes Stück Arbeit, aber wir holten uns den zweiten Satz.

Im dritten Satz, die Stimmung in der Halle war jetzt fast am Siedepunkt, konnte sich Hochheim mit einer Serie erst einmal absetzen. Wir legten zwar nach, schafften aber nicht mehr, das Unglück abzuwenden. Hochheim holte sich den dritten Satz.

Nun, im vierten Satz mussten wir etwas mehr tun, als nur mitzuspielen. Wir mussten endlich wieder unseren Ball spielen und unsere Eigenfehler verringern. Mit einer schnelleren Spielweise gelang uns dies wieder.
Wir führten nach Satzpunkten und wollten diesen Vorsprung auch nicht mehr abgeben. Mit jeder Menge Kampf und Entschlossenheit holten wir uns den vierten Satz. Jetzt gab es den Entscheidungssatz.

In der Ansprache vor dem fünften Satz hieß es nur, keine Fehler machen und im Angriff richtig Gas geben.
Die tobende Menge auf der Tribüne pushte uns zusätzlich an. Jetzt würde sich zeigen, wer wirklich auf dem Platz regiert. Wir gaben jetzt richtig Gas und Hochheim, ja, Hochheim war konditionell fertig, jedenfalls hatten wir nun keine Angst mehr diesen Satz zu verlieren. Die Einzigen, die hier und jetzt Punkte machten, waren wir und so brachten wir mit lautstarker Unterstützung der Zuschauer auf der Tribüne den Satz ganz locker nach Hause und gewannen dieses spannende Match mit 3:2.
Nochmals ein Dankeschön an alle Fans und Mitfieberer und auch an Hochheim für dieses geile Spiel.
Jetzt waren wir unanfechtbar, auch rechnerisch, und mehr als verdient Meister. 

 

Nun gab es ja noch ein Gegner, die Idsteiner. Ok, wir waren jetzt Meister, aber warum jetzt runterschalten. Wir erinnern uns noch an eine Aussage vom Hinspiel in Idstein "Na ja, wir sehen uns dann bei Euch". Außerdem waren wir jetzt wieder im Kopf frei und konnten frei aufspielen 

Im ersten Satz hatte Idstein nichts, was sie uns entgegen bringen konnten. Mit einer fast ruhigen Art brachten wir den ersten Satz nach Hause.

Im zweiten Satz lief es ähnlich. Wir machten Punkte und Idstein musste sich mit einer schlechten Annahme quälen. Klar, machten sie zwar auch ihre Punkte, aber nichts, was uns jetzt den Angstschweiß auf die Stirn getrieben hätte. Somit holten wir uns auch den zweiten Satz.

Im dritten Satz spielten wir nun wieder etwas flotter, auch die ein oder andere Variation und gewannen auch diesen Satz. Somit lautete das Endergebnis 3:0 für die Herren 1.

 

So, und wieder haben wir kein Spiel abgegeben und können weiterhin "ungeschlagen" singen...

 

Vielen Dank an die Zuschauer, vielen Dank an unsere Mädels für den super leckeren Meisterkuchen, vielen Dank für die Biersponsoren und ich bedanke mich nochmals bei meinen Jungs, für das bisher erreichte !!!!

 

Es spielten: Ronny, Becky, Teddy, Tim Turner, Leni, Peter, Chrissi, Oli und Icke the Coach

   
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