Süßgespritze beim Casting für "Hessen lacht zur Fassenacht"

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Das war vielleicht eine Aufregung bei den Süßgespritzten der TG Naurod. Nachdem der Gewinn des Wiesbadener Jokus schon eine tolle Auszeichnung war, durfte die  tolle Truppe nun sogar zum Vortanzen für die närrischen Sendungen des HR in der Kampagne 2017/2018. Ihre Bewerbung hatte die Verantwortlichen so überzeugt, dass sie zu dem Casting in die Willy-Brandt-Halle nach Mühlheim am Main eingeladen wurden. Bei der  Sichtung, die sich über zwei Tage erstreckte,  wurden Büttenredner, Tanzgruppen vom Funkenmariechen bis zur großen Garde, Comedy- und Showdarbietungen und musikalische Beiträge für „Hessen lacht zur Fassenacht“, die hessische Weiberfastnacht und das große Fastnachtduell gesucht.

 

Erst 10 Tage vorher bekamen die Damen der TG Naurod den positiven Bescheid, so dass schnell die Vorbereitungen getroffen werden mussten, denn man war ja schon längst mit den Proben für den neuen Showtanz beschäftigt.   

Die Trainerinnen Miriam Laves und  Julia Wehrle setzten Sonderproben an und dabei konzentrierte man sich nochmals auf den Showtanz „Zeitreise“ der vergangenen Kampagne. Die Schritte wurden wieder geübt, die Formationen abgestimmt und auch die verschiedenen Kostüme wieder aus den Schränken geräumt. Die Tänzerinnen waren sich einig, dass die Einladung zum Casting schon eine besondere Auszeichnung ist:  „Dass wir eingeladen wurden ist spitze, dass wir hier sind ist spitze, alles Weitere ist eine tolle Zugabe.“ Leider konnten aufgrund des kurzfristigen Termins  nicht alle Tänzerinnen dabei sein.

Am Freitagabend wurden dann alle Utensilien in die Autos gepackt und das Abenteuer konnte beginnen.

Die Aufregung stieg im Backstage Bereich, in dem sich Damen und die zwei Herren der Truppe für den Tanz vorbereiteten. Dazu gehörten nicht nur das kunstvolle Schminken von Uli und die Verwandlung in die einzelnen Zeiten wie  Steinzeit, die goldenen 30er Jahre und Rokoko, sondern auch  ein prickelnder Schluck, um die Nervosität zu bekämpfen. Und dann war es so weit, die  Dekowände standen, alle waren  geschminkt und hatten das erste Kostüm an, die Musik lief und die Nervosität war fast weg. „Jetzt müssen wir nur noch tanzen und Spaß haben.“ motivierte sich die Truppe kurz vor dem Auftritt.

Es war schon sehr ungewohnt in einer kahlen Halle, nur vor einer Auswahljury zu tanzen. Doch entgegen den Erwartungen war die Atmosphäre dort sehr entspannt. Und  die Nauroder haben das echt gut gemacht. Die Süßgespritzten präsentierten hochmotiviert noch mal ihren 11-minütigen Showtanz „Zeitreise“, der einen tänzerischen und musikalischen Bogen von den Steinzeitmenschen, über Mozart, den Cabaret - Tänzerinnen,  zu Abba und bis  zur Weltraumeroberung spannt.

Besonders der letzte Teil mit Musik der kölschen Gruppe „Brings“ war mitreißend.  Das klang auch aus der Jury, zu der auch der Moderator Dieter Voss gehörte, so.  Sie lobten besonders die  tollen und phantasievollen Kostüme: „Euch kann man wirklich als das Aushängeschild der TGN bezeichnen.“

Die Heimreise traten alle glücklich und zufrieden an, mit der Gewissheit  sein Bestes gegeben und einen interessanten Abend erlebt zu haben. Nun warten alle gespannt auf den Anruf des HR, ob der Wunsch eines Fernsehauftrittes in Erfüllung geht.

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